Dahlhaus GmbH
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Vulkanstraße 13
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Was ist bautechnischer Brandschutz?

Unter bautechnischen Brandschutz versteht man eine Reihe von baulichen Maßnahmen, die in Kombination mit anlagentechnischen und organisatorischen Maßnahmen eine Brandentstehung möglichst verhindert, eine Brandausbreitung stark verlangsamen oder für eine schnelle Alarmauslösung im Brandfall sorgen, sodass kleinere Entstehungsbrände von Anwesenden schneller bemerkt und im günstigsten Fall mit einfachen Mitteln wie z.B. Feuerlöschern oder Löschdecken gelöscht eigenständig werden können.

Allein die Einhaltung von bautechnischen Brandschutzmaßnahmen kann dafür sorgen, dass Rettungs- und Fluchtwege länger passierbar, alarmgebende Systeme länger funktionsfähig oder andere unterstützende Anlagen oder Konstruktionen erhalten bleiben.

Es ist selbstredend, dass bei der Umsetzung derartiger baulicher Maßnahmen keine leicht entflammbaren Materialien oder Baustoffe verwendet werden dürfen. Alle von uns verwendeten Baustoffe entsprechen daher mindestens der Brandschutznorm DIN 4102, IEN 13501.

Für mehr Details zu den Unterschieden der Normen DIN 4102 und EN 13501 finden Sie hier.

Die Dahlhaus GmbH setzt dabei vorrangig auf Produkte der Marken Promat, Hilti, Würth, Hensel. Unsere langjährige Zusammenarbeit bietet Ihnen diese Vorteile – wirtschaftlich, kostengünstig, schnelle Lieferzeit, eigene Produktion der Bauteile.

 

Zu bautechnische Brandschutzmaßnahmen zählen:

  • Abschottungen & Abdichtungen
    Es werden Brandabschnitte mit Hilfe von zugelassenen Materialien und Konstruktionen abgeschottet. Dadurch wird im Brandfall das Schutzziel erreicht.
  • Bekleidung von Trockenleitungen
    Um bei der Befüllung der Trockenleitung im Brandfall eine Überhitzung zu vermeiden, ist es zur Sicherung des Schutzzieles notwendig, die Trockenleitung vor Hitzeeinflüssen zu schützen. Die Lösung: Bekleidung der Trockenleitung zum Beispiel mit PROMATECT-LS- Brandschutz-bauplatten oder PROMATECT-FS-Rohrschalen.
  • Brandsichere Verklebungen
    Geprüfte und zugelassene Konstruktionen werden mit mittelviskosen Einkomponenten-Kleb-stoff auf Wasserglasbasis verklebt.
  • Einbau von Revisionsflügel und Revisionsklappen
    Revisionsflügel werden in Schachtwänden eingesetzt, um zum Beispiel Rettungswege von Installationen zu trennen. Sie verhindern über die klassifizierte Feuerwiderstands-dauer den Durchgang von Feuer und Rauch. Revisionsklappen sind grundsätzlich geeignet für den Einbau in selbständigen Brandschutzunterdecken, Schacht- oder Trennwände sowie Massivbauteile.
  • Einhausung von Schaltschränken
    Aufstellort und Qualität der Schaltschränke machen es oftmals erforderlich diese nachträglich brandschutztechnisch zu ertüchtigen. Die Ertüchtigung auf das geforderte Schutzziel ist immer eine objektbezogene Sonderanfertigung.
  • Intumeszierende Farben & Beschichtungen bei Schottsystemen

 

  • Kabelschottungen
    Im Wesentlichen wird unterschieden zwischen Hartschottung und Weichschottung.
    Hartschottung:
    Einsatz von speziellem Mörtel z.B. PROMASTOP-Brandschutzmörtel Typ S oder Hilti Brandschutzmörtel CP 636
    Weichschottung:
    Materialeinsatz: Brandschutz-Coating, Mineralwolleplatten > 1000° Rohdichte > 150 kg/m³ Brandschutzstopfen; Modulsteine, Manschetten und weitere Materialien. Welche Lösung eingesetzt wird, hängt von der Einbausituation ab und dem geforderten Schutzziel.
  • Kabeltrassenverkleidungen (Installationskanal für elektrische Leistungen)
    Festlegung welches Schutzziel soll erreicht werden.
    Schutzziel I – Innenbeflammung (30 – 90 min)
    Schutzziel E – (Funktionserhalt (30 – 90 min)
    Wesentlicher Einfluss auf die Materialauswahl
    Sonderlösungen: Umhüllung von elektrischen Leitungen und Leitungsanlagen mit Brandschutzgewebe.
  • Montage von BSK-Verkleidung nach Vorgabe des Herstellers
    Montageleistung, die erforderlich wird, wenn die BSK „ausgelagert“ montiert wurde. Montage erfolgt nach Vorgabe des Klappenherstellers.
  • Montage von Brandschutzplatten
  • Montage von Stahlblechleitungen,Bekleidung von Polypropylen-Lüftungsleitungen
    Lüftungsanlagen gehören zur technischen Ausrüstung von Gebäuden. Den größten Teil dieser Anlagen sind Stahlblech- oder Polypropylen Lüftungsleitungen über die sowohl die Verteilung der Frischluft als auch die Zusammenführung der Abluft im Gebäude erfolgt. Das hat zur Folge, dass brandschutztechnisch getrennte Räume, Nutzungseinheiten, Geschosse oder Brandabschnitte verbunden sind. Eine Grundanforderung der Landesbauordnungen ist, Lüftungsleitungen dürfen raumschließende Bauteile mit Feuerwiderstand nur überbrücken, wenn eine Brandweiterleitung ausreichend lang verhindert wird.
  • Montage von L-90 Kanälen
    Selbständige Lüftungsleitung L 90/EL 90
    Einschalige Kanalteile ausschließlich aus Brandschutzbauplatten für waagerechte und senkrechte Leitungsführung.
  • Montage von Entrauchungsleitungen
    Selbständige Lüftungsleitungen sind auf Grund ihres Brandverhaltens besonders gut für die Ableitung von Rauch und heißen Brandgasen geeignet. Für den Anwendungsfall werden sie über einen Feuerwiderstand hinaus als Einzelbauteil von maschinellen Entrauchungsanlagen (MRA) geprüft. Sie erfüllen die höchsten Anforderungen an Entrauchungsleitungen nach DIN V 18232-6.
  • Rohrschalen
    Vorgefertigte Schalen aus leichten Kalziumsilikat-Brandschutzbauplatten, rund geschliffen. Mit den vorgefertigten PROMATECT-FS-Rohrschalen kann eine optisch ansprechende Brandschutzbekleidung für runde Stahlstützen zeitsparend montiert werden.
  • Schachtelemente
    Die PROMATECT-Schachtelemente sind vorkonfektionierte Formstücke aus PROMATECT-L500 mit standardmäßig quadratischen Querschnitt und bereits montierter, innenliegender Muffe.
  • Stützen, Unterzüge, Balken
    Diese linearen Bauteile können je nach Einbaulage statisch unterschiedlich und auch mehrfach beansprucht sein. Die ausreichend lange Standsicherheit einer baulichen Anlage im Brandfall ist die Grundvoraussetzung, dass die Schutzziele der Landesbauordnungen hinsichtlich des Brandschutzes erfüllt werden können. Wegen der extremen Hitze bei einem Feuer erfordert eine ausreichende Dimensionierung oder nachträgliche Ertüchtigung für den Brandfall jedoch zusätzliche Beachtung.
  • Verpressen von Brandschutzklappen
    Um den Raumabschluss von Brandabschnitten zu gewährleisten, sind die Durchführungen hohlraumfrei zu verfüllen. Die Verfüllung erfolgt z.B. mit Pumpe oder von Hand mit Hilti BS-Mörtel CP 633. Die Montage erfolgt unter Beachtung der Zulassung der Brandschutzklappe.
  • Schließen von Durchbrüchen
    In Abhängigkeit von der Größe wird Armierung und Schalung montiert, anschließend erfolgt das Verfüllen von Hand oder Pumpe.
  • Zuschnitte und Vorfertigung
    Zuschnitte von Brandschutz- und Trockenbauplatten
    Wir fertigen nach Ihren Angaben Plattenzuschnitte für Brandschutz-Trockenbauplatten (gemäß Bestellung)


    2. Vorfertigung montagefertig vorkonfektioniert Plattenzuschnitte für gerade Leitungen, Formstücke und Muffen für selbständige Lüftungsleitungen (Promat-Konstruktion 476)
    Bekleidung von Lüftungsleitungen (Promat-Konstruktion 478, 474.1)
    Feuerwiderstandsfähige Entrauchungsleitungen (Promat-Konstruktion 477)
    Wenn gewünscht erfolgt der Zusammenbau in unserer Werkstatt (größenabhängig).
    Vorkonfektionierung für Zuschnitte und Formteile (gemäß Bestellung)

 

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Quelle: Bautechnischer Brandschutz • (Stand: 30.11.2021 10:33)
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